Betriebserkundung der Kursstufe 12 am 06.07.2010
Seit vier Jahren bereits kooperiert das Gymnasium Rutesheim mit verschiedenen Firmen der Region, die einmal im Jahr für eine Betriebserkundung ihre Pforten für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 öffnen.
Im Wesentlichen werden mit der Erkundung zwei Ziele verfolgt. Zum einen geht es darum, einen Betrieb in seinen Abläufen und in seiner Funktionsweise zu verstehen und zu begreifen. Andererseits soll die Erkundung Einblick in die unterschiedlichen Berufsfelder gewähren, die in den einzelnen Unternehmen vorhanden sind. Hierbei geht es auch darum zu erkennen, wie das Tagesgeschäft in einem bestimmten Beruf konkret aussieht.
Im Unterschied zur gewöhnlichen Betriebsbesichtigung, bei der man etwa nur von einer Person ca. 1 bis 2 Stunden durch die Firma geführt wird, ist das Konzept der Betriebserkundung mit einem deutlich höheren Personal- und Zeitaufwand für das Unternehmen verbunden. Dabei wird in jeder Firma ungefähr gleich verfahren. Nach einer allgemeinen Einführung in das Unternehmen seitens der Firma teilen sich die Schülerinnen und Schüler in drei bis fünf (je nach Firma) Kleingruppen auf und erkunden in den nächsten ein bis zwei Stunden eine oder zwei Abteilungen des Unternehmens.
Im Anschluss an diese Erarbeitungsphase erstellen die Schülerinnen und Schüler in den Kleingruppen Präsentationen über das in den jeweiligen Abteilungen Gehörte und Gesehene. Diese Präsentationen werden dann im Plenum den anderen Gruppen sowie Firmenvertretern vorgetragen. So erschließt sich den Schülerinnen und Schülern ein Gesamtbild der Funktionsweise der einzelnen Abteilungen wie auch der Wirkungsweise des gesamten Unternehmens. Im abschließenden Gespräch können weitere Fragen gestellt und Informationen ausgetauscht werden.
Unser herzlicher Dank gilt den beteiligten Firmen Drescher Print Solutions GmbH, Kreissparkasse Böblingen, Quin GmbH, Voith Turbo H+L Hydraulic GmbH & Co KG, der Stadtverwaltung Rutesheim (wurde auch erkundet) sowie erstmals dem Haus der Diakonie in Leonberg, mit dem wir einen Partner für den Bereich soziale Berufe gefunden haben.
Stefan Ulrich
Aktualisiert (Dienstag, den 13. Juli 2010)























