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Zeitzeugin im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern
Rachel Dror in Rutesheim
Am Mittwoch, den 16. 5. 2012 war es wieder einmal so weit. Wie in den letzten Jahren kam die mittlerweile 91 jährige Rachel Dror zu uns an die Schule, um als jüdische Zeitzeugin Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe von ihren persönlichen Erfahrungen aus der Nazi-Diktatur zu berichten. Auf unangestrengte und vitale Art bot sie unmittelbare und zugleich erschütternde Einblicke. Besonders beeindruckte aber ihre persönliche Haltung: „Ich habe keinen Hass!“ und „Jeder Mensch ist gleich viel wert!“ Mit ihrer Botschaft will Frau Dror jungen Menschen die historische Schuld für den Holocaust nehmen, zugleich aber vor einer Wiederholung jeglicher Form von Fremdenhass und Unterdrückung in der Welt von heute warnen. Wir sind sehr dankbar für diesen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zu unserem Schulcurriculum, der sicherlich lange nachwirken wird.
Paul Niemann
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Aktualisiert (Dienstag, den 22. Mai 2012)



