Erasmus +

Das europäische Bildungsprogramm

Welcome, welkom, witamy, vítejte, Benvenuto, Bienvenue und ¡Bienvenidos! Herzlich Willkommen zu unserem Erasmus+ Projekt „Engage in Europe“

Dieses neue Programm für die Stufen 8-11 will an die Erfolge des alten Programmes „Traces of Otherness (2018-2021) anknüpfen und Jugendliche für Demokratie und Engagement in Europa begeistern. Hierbei sollen den Jugendlichen nicht nur die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Austauschs, Reisens und späteren Arbeitens im Ausland eröffnet werden, sondern vor allem die Fähigkeit, Fragen zu stellen, eigenständig Antworten zu finden, als mündige demokratische Bürger zu denken und Lösungen für ein zukünftiges Europa zu entwerfen.

Hierbei unterstützen uns Schulen aus Irland, den Niederlanden, Polen, Tschechien, Italien, Frankreich und Spanien. Weitere Partner im digitalen Bereich sind Norwegen, Litauen, Moldawien oder die Türkei. Bei dem am Gymnasium seit Juni 2023 gestarteten Projekt (Laufzeit bis 2027) ist es Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte nach möglichen Wegen des demokratischen Engagements in Europa auf verschiedenste Arten fragen.

Dies geschieht einerseits mit dem bewährten Programm des EU-Clubs, einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft, für Schülerinnen und Schüler der 10 Klasse bis J2 sowie mit in halbjährigem Rhythmus stattfindenden Jugendkonferenzen in den Niederlanden, Frankreich, Schweden und Litauen. Hier werden für das einladende Land wichtige Themen in Bezug auf die EU und KI behandelt. Die Auftaktkonferenz fand im Herbst 2025 in Rutesheim mit dem Thema „aI and eU – in der Schule?!?“ statt und wird in den nächsten Jahren in Frankreich, Belgien und den Niederlanden abgehalten. Jede Jugendkonferenz ist mit Ausflügen in die nähere Umgebung, einem Vortrag, einer Präsentation der Ergebnisse in der Schule und einer Feier zum Abschluss verbunden. 

Neu am Programm ist seit 2023 andererseits die Erweiterung des Projekts auf die gesamte Klassenstufe 10, da den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden soll, mit einem Austausch mehr über ein Land und dessen Engagement für Europa zu erfahren. Dies ist in ein das Schuljahr umfassendes Programm eingebettet: Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 beschäftigen sich auf europapolitischer Ebene zum Beispiel in einem Vortrag eines Politikers mit dem Thema, erörtern aktuelle politische Themen auf zivilgesellschaftlicher Ebene im Unterricht und arbeiten digital mit Partnern ihrer Austauschländer zusammen. Dann folgt der Höhepunkt des Schuljahres nach Ostern: die eigentliche Austauschfahrt in ein europäisches Land. Als Abschluss dieses „Erasmus+ Jahres“ werden die Ergebnisse aller Fahrten für die gesamte Schulgemeinschaft digital und im Foyer ausgestellt. 

Neben dieser Form des Austausches werden besonders in Stufe 8 ungefähr 60 Schülern und Schülerinnen digitale Projekte mit ausländischen Schulen wie Litauen, Moldawien, der Türkei oder Norwegen über eTwinning angeboten und sich mit Fragen wie des Einsatzes von KI heute, der Schule von morgen oder einem demokratischeren Europa auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse finden sich hier.

Traces of Otherness: Highlights des vergangenen Programms

„Traces of Otherness: Developing European Citizenship“ war als ein vielseitiges und fächerübergreifendes (Fremdsprachen, Kunst, Gesellschaftswissenschaften) Erasmus+ Projekt angelegt, das bei Schülerinnen und Schülern Interesse an Europa wecken sowie unsere eigene Rolle als Bürger in Europa erkunden sollte. Auf zwei Wegen wollten wir die Ausgangsfrage nach unserer jeweiligen Rolle in Europa erkunden. Einerseits über einen fest bestehenden „EU-Club“, der sich in regelmäßigen Zeitabständen traf und Antworten auf Fragen der aktuellen Zeit suchte. Außerdem wurde erster Kontakt mit EU-Club Mitgliedern aus den Partnerschulen aufgenommen und digital über eTwinning miteinander gearbeitet. Höhepunkte dieser Arbeit sollten vier „Youth Conferences“ sein, die an den Partnerschulen stattfinden. Die erste Jugendkonferenz fand im Herbst 2019 in Rutesheim statt und war ein voller Erfolg: Eine genaue Fragestellung, die das jeweilige Land besonders betraf, wurde auf multinationaler Ebene diskutiert und mit unterschiedlichen Ansprechpartnern über die Schule hinaus erörtert. Die Ergebnisse dieser Recherche wurden in einem „Peer-Teaching“ Event münden, bei dem die Stufen 10 und 11 mit den internationalen Mitgliedern des EU-Clubs in Kontakt traten. Außerdem gab es zu Ende der Konferenz ein großes „International Dinner“ bei dem Vertreter der Schule, der Stadt, der Wirtschaft, der Politik und des sozialen Sektors geladen wurden, um das Endpapier der Schüler des „EU-Clubs“ zu präsentieren.

Als 2020 die Jugendkonferenzen wegen der beginnenden Pandemie nicht mehr möglich waren, zog sich das Projekt „Traces of Otherness“ nicht zurück, sondern erfand sich neu. Einerseits trafen sich die Jugendlichen mit ihren Lehrkräften jeden Monat zu einem Digital Talk: europäische Politiker, Wissenschaftler und hohe Funktionsträger wurden in Bezug auf ihre Ansichten befragt und dies für die spätere gemeinsame Arbeit festgehalten. Außerdem startete das internationale Team mehrere digitale Projekte, die den Zusammenhalt stärkten und über die Grenzen zuhause verbanden. So bauten die Jugendlichen gemeinsam ihren eigenen digitalen Staat oder setzten sich mit Fragen nach ihrer eigenen beruflichen Zukunft auseinander. Während zwei der Jugendkonferenzen digtial stattfinden mussten, konnte die letzte in Litauen von allen Jugendlichen besucht und so das Projekt zu einem tollen Abschluss gebracht werden. Für dieses Engagement wurde das Gymnasium Rutesheim mit dem Erasmus+ Preis ausgezeichnet. (https://eu-too.weebly.com/digital-projects.html)

Das Erasmus+ Projekt wird durch die Europäische Union finanziert.

Ansprechpartnerin

Dr. Stefanie Neidhardt Beauftragte für Demokratiebildung
Dr. Stefanie Neidhardt
stefanie.neidhardt@bw.schule
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