Erfolg bei „CHristentum und Kultur“

Welche Rolle spielt Gott im Grundgesetz? Wie können Gott und KI Hand in Hand miteinander gehen? Gilt Taylor Swift als Popikone für alle oder als politisch handelnde Christin? Dies waren unter anderem Fragen, mit denen sich die Schülerinnen der aktuellen J2 im Zuge des Wettbewerbs Christentum und Kultur auseinandersetzten.

Mit einer mindestens 30-seitigen Hausarbeit traten Valerie Alles, Josephine Knappich und Marie Kollitsch zu diesem Wettbewerb an, der (zusammen mit einem schulischen Kolloquium) eine mündliche Abitursprüfung ersetzt. Die drei Schülerinnen setzen sich ein Jahr lang mit ihrem Thema auseinander, führten Umfragen und Interviews durch, recherchierten Literatur und diskutierten auch. Mit der Fragestellung, welche Rolle Gott im Grundgesetz spielt, setzte sich Valerie Alles auseinander. Sie stellte anhand einer Umfrage in ihrer Gemeinde fest, dass viele sich die Frage stellen, wie Gott überhaupt ins Grundgesetz kam und untersuchte dies dann anhand von historischen Quellen anhand der Ereignisse im Jahr 1949. Sie kam zu dem Schluss, dass die Mütter und Väter des Grundgesetzes ein bis heute relevantes christliches Kulturgut schufen, das in unserer pluralistischen Kultur Gesetze und unveräußerliche Rechte sichert und dies auf der Basis christlicher Werte stellt. Sie gewinnt einen Buchpreis für ihre Arbeit.

Marie Kollitsch setzte sich mit dem Phänomen rund um die Sängerin Taylor Swift auseinander. Da es über ­Taylor Swift praktisch keine wissenschaftliche Literatur gibt, wandte sie sich bis nach Australien und Österreich, um Vorträge an dortigen Universitäten anhören zu können und daraus Erkenntnisse für ihre Fragestellung zu ziehen. Anhand einer ausführlichen Analyse von Taylor Swifts Leben, Liedern und politischem Handeln arbeitete sie heraus, dass die Künstlerin sich im Hier und Jetzt mit Worten wie ihren Songs und Taten wie ihrem Einsatz für Randgruppen für eine bessere Welt einsetzt. Dadurch prägt Swift die heutige Kultur einer Generation: Jugendliche erleben unter anderem durch sie in der Post-Covid Welt eine Form von Gemeinschaft, die über Sprache und Länder hinaus möglich ist. Marie ging mit ihrer Arbeit noch weiter und leitete anhand ihrer Erkenntnisse ab, was die Kirche von Swift lernen könnte: die liebevolle Begegnung mit Randgruppen und Offenheit gegenüber der Welt. Sie gewinnt den zweiten Preis für ihre ausgezeichnete Arbeit! Gratulation!

Dr. Stefanie Neidhardt
Fachvorsitzende Geschichte und Religionslehrerin

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