Theater-Ag beeindruckt mit „Hamlet“

Mit großer Intensität und bemerkenswerter Reife brachte die Mittel- und Oberstufen-Theater-AG des Gymnasiums Rutesheim William Shakespeares weltbekannte Tragödie „Hamlet“ am Donnerstag, 12. Februar 2026 auf die Bühne. Das anspruchsvolle Drama über Zweifel, Wahrheit und moralische Verantwortung wurde von den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern eindrucksvoll umgesetzt und bewies, wie zeitlos Shakespeares Werk bis heute ist.
Im Mittelpunkt steht der dänische Prinz Hamlet, der nach dem plötzlichen Tod seines Vaters und der überstürzten Heirat seiner Mutter Gertrud mit seinem Onkel Claudius in eine tiefe persönliche und moralische Krise stürzt. Zwischen politischer Intrige und innerer Zerrissenheit ringt er um Gewissheit und Gerechtigkeit – ein Konflikt, den ­Amelie Rüdt (J1) mit großer Ausdruckskraft und emotionaler Tiefe verkörperte. Auch die weiteren Rollen waren hervorragend besetzt. Hanna Bitonti (9a) überzeugte als treuer Horatio mit ruhiger Präsenz, während Sammy ­Häring (J2) dem König Claudius eine vielschichtige Mischung aus Autorität und unterschwelliger Bedrohlichkeit verlieh. Josefine Herdecker (J1) stellte Königin Gertruds Zerrissenheit eindrucksvoll dar. Bewegend war zudem das Spiel von Linnea Zinober (11d) als Ophelia, die Hamlets Veränderung spürbar leidvoll erlebte. Kai Ernzer (J2) als ­Polonius sowie Nils Schräer (J2) als impulsiver Laertes setzten starke Akzente, während Rosenkranz und Güldenstern (Janina Blancke (11d) und Felix Zotz (10e)) als eingespieltes Duo überzeugten. Zudem verkörperten die beiden auch die Totengräber, die mit ihrem schwarzen Humor dem ernsten Stoff gekonnt Leichtigkeit verliehen. Auch Lyn Hansis (11b) in mehreren Rollen vor allem aber als Geist und Priester verlieh der Inszenierung eine geheimnisvolle und zugleich nachdenkliche Dimension.
Die Aufführung zeigte eindrucksvoll, mit wie viel Engagement, Talent und Teamgeist die jungen Darstellerinnen und Darsteller dieses komplexe Werk gemeistert haben. Ihnen gebührt vor allem auch für ihre Textsicherheit große Anerkennung. In nur wenigen Monaten Probezeit gelang es ihnen, diesen Klassiker der Weltliteratur unter der Leitung von Dominik Hondmann auf die Bühne zu bringen.
Ein herzlicher Dank gilt ihnen und allen weiteren Beteiligten – auf, vor und hinter der Bühne –, die diesen besonderen Theaterabend möglich gemacht haben.

Andrea Frenzel
Abteilungsleiterin Kommunikation

Weitere Impressionen der Aufführung finden Sie hier.

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