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Die Pflege internationaler Beziehungen ist eine wichtige Säule unseres Schulprofils, Kontakte zu Partnerschulen im Ausland haben am Gymnasium Rutesheim Tradition.
Abenteuerlust gepaart mit Neugier - ein Auslandsaufenthalt bietet viele Chancen. Eine fremde Kultur entdecken, ein anderes Schulsystem kennenlernen, Sprachkenntnisse vertiefen und den Horizont erweitern. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Schulalltag und das Alltagsleben im Gastland kennen. Sie lernen, kulturelle Unterschiede zu akzeptieren und zu respektieren und dadurch ihre eigene Kultur zu reflektieren.

Es sind immer interessante, erlebnisreiche und lernintensive Aufenthalte. Ein Auslandsaufenthalt vermittelt unseren Schülern die Lebensweise eines ihnen oft nur aus dem Unterricht bekannten Landes, führt sie in das Familienleben und den Alltag ein, lässt sie andere Landschaften und Kulturen kennenlernen.

In Klassenstufe 9 haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einem Austausch mit der Kew House School in London (GB) oder der Centennial High School in Boise, Idaho (USA) teilzunehmen. Der USA Austausch findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. 

Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 besteht die Wahl zwischen einem Austausch mit dem Instituto Baix Penedès in El Vendrell (Spanien), einem Austausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe (Frankreich) und der Latein-Studienfahrt nach Italien. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bieten wir einen Austausch mit der Sacred Heart School in Changanacherry (Indien) an.

Die Austauschmaßnahmen beruhen alle auf Gegenseitigkeit, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler sind in der Familie ihres Partners untergebracht, den sie dann i.d.R. im Gegenzug bei sich aufnehmen.

Für besonders sprachinteressierte Schülerinnen und Schüler, die gerne eine längere Zeit im Ausland verbringen würden, besteht natürlich auch die Möglichkeit eines Individualaustauschs. 

 

HASTINGS

In Klasse 8 fahren wir mit interessierten Schülerinnen und Schülern am Schuljahresende für eine Woche nach Hastings/Südengland. Die Teilnehmer leben dort in Gastfamilien und lernen auf authentische Weise die englische Kultur kennen, von der sie schon Vieles im Englischunterricht erfahren haben.

Gemeinsam erkunden wir die historische Fischerstadt Hastings und unternehmen Ausflüge nach London. Dort besuchen wir unter anderem das Shakespeare‘s Globe Theatre, das uns Einblicke in das Leben und Wirken des großen Dichters gewährt. Außerdem steht der Besuch eines Musicals auf dem Programm und auch die Zeit, in der die Schülerinnen und Schüler die Metropole auf eigene Faust erkunden, kommt nicht zu kurz.  Eine Wanderung entlang der Küste durch die traumhafte Kulisse Südenglands und ein Besuch des geschichtsträchtigen Battle, wo im Jahre 1066 England durch die Normannen erobert wurde, verspricht eine abwechslungsreiche Zeit mit unvergesslichen Eindrücken.

 

LONDON

Für die 9. Klässler findet in Ergänzung zum USA Austausch ein Schüleraustausch mit der Kew House School in London statt. Der einwöchige Aufenthalt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in englischen Gastfamilien untergebracht sind, findet in der Woche nach den Herbstferien statt. Der erste Besuch einer deutschen Schülergruppe erfolgte im November 2016. Der Austausch soll von nun an jährlich stattfinden.

Jeden Vormittag besuchen die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren Austauschschülern oder "school buddies" den regulären Unterricht der privaten Schule. Das schulische Programm wird nachmittags ergänzt durch diverse Ausflüge in London. Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien. 

Der einwöchige Gegenbesuch der englischen Gruppe erfolgt im Sommer des gleichen Schuljahres.

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Schüleraustausch Kew House School 2018, England 

Vom 03.11.2018 -10.11.2018 durften 12 Schülerinnen und Schüler mit Frau Carrier einen Austausch an unsere Partnerschule die Kew House School in London machen.
Wir kamen am Samstag, dem 03.11.2018 in London an und wurden auch kurz darauf von unseren Austauschpartnern und ihren Familien, bei denen wir wohnten, abgeholt. Das Wochenende wurde für Ausflüge und zum Kennenlernen genutzt, denn am Montag ging es auch für uns in die Schule. Der Unterricht war hier in kleineren Klassen persönlicher und moderner gestaltet, in dem Unterrichtsfach Musik wurde zum Beispiel digital ein Song erstellt!  Ab 12.00 Uhr unternahmen wir mit Frau Carrier unter der Woche Ausflüge,die gegen 17.00 Uhr endeten, z.B. zum London Eye, Natural History Museum oder nach Covent Garden. Einen Ganztagesausflug zum Hampton Court Palace unternachten wir als detusche Gruppe ebenfalls. Dann sind wir am Samstag, dem 10.11.2018 wieder abgereist.
Wir bedanken uns recht herzlich für die Gastfreundlichkeit der Austauschfamilien und der Kew House School, die uns aufgenommen und diese tolle Zeit ermöglicht hat!

Kaya Langhoff, Klasse 9e


EL VENDRELL

Für die Spanischlernenden findet in der 10. Klasse ein Schüleraustausch mit dem Instituto Baix Penedès in El Vendrell, eienm kleinen Städtchen in Katalonien, statt.

El Vendrell liegt zwischen Barcelona und Tarragona in einer Region, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann und vielfältige kulturelle Möglichkeiten bietet.

Der einwöchige Aufenthalt findet in der letzten Woche vor den Herbstferien statt. Zunächst verbringen wir ein Wochenende in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens und der Stadt Gaudís. Dort tauchen wir ins spanische Großstadtleben ein, bevor wir weiterfahren nach El Vendrell zu unseren Gastfamilien.

Neben Unterrichtsbesuchen im „instituto“ unserer Gastschüler machen wir gemeinsame Ausflüge,  um die Region mit ihrem kulturellen Reichtum kennenzulernen. Auf jeden Fall besuchen wir Tarragona mit seinen römischen Sehenswürdigkeiten. Weitere mögliche Ausflugsziele sind z.B. die historischen Stätten der Iberer in Calafell oder typische kleine Dörfer in den Ausläufern der Pyrenäen. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Klosters Montserrat mit seiner grandiosen Lage direkt an den Felshängen des gleichnamigen Gebirges.
Da El Vendrell mitten im berühmten Weingebiet „Baix Penedès“ liegt, bietet sich auch ein Besuch der Wein- und Sektkellerei Freixenet in Sant Sadurní an. In der „Casa de la Festa Major in Vilafranca erfährt man eine Menge über die spanischen Traditionen und Feste der Region und mit etwas Glück können wir sogar ein Fest live erleben und die berühmten Menschentürme, die „Castellers“ bewundern.

Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.

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Menschentürme

Fiesta in Avila


LAMBALLE

Für die Französischlernenden findet in der 10. Klasse ein Schüleraustausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe, einem kleinen Städtchen in der Bretagne, statt. Der einwöchige Aufenthalt dort ist im Oktober; die Anfahrt erfolgt mit der Bahn oder dem Bus.

Neben Unterrichtsbesuchen in der Schule machen wir gemeinsame Ausflüge,  um die Region kennenzulernen. Kleine Städte wie St. Brieux laden zum Bummeln ein und dem nahen Meer werden selbstverständlich auch mehrere Besuche abgestattet. Ein Ausflug führt zum berühmten Mont St. Michel.
Die freie Zeit verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.

Ein Fotobericht vom Frankreich-Austausch 2019: 

Vom 29.03.-05.04.2019 nahmen 39 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rutesheim und vier der Realschule am Frankreichaustausch mit dem Lycée Henri Avril in Lamballe teil.

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2019 09 13 Austausch frankreich HP2 Nach dem Wochenende in den Familien besuchten wir am Montag zusammen mit unseren Austauschpartnern den Mont Saint Michel und die Stadt Saint Malo.
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Am Dienstag lernten wir in einer Crêperie alles über die Herstellung von Crêpes und Galettes und durften dann selbst auch Crêpes herstellen – und kosten!

Anschließend ging es noch zu einer Stadtrallye nach Dinan.

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2019 09 13 Austausch frankreich HP5 Am Mittwoch fand ein weiteres Highlight statt: Wir waren Kayakfahren auf dem Meer. Obwohl es recht kalt war, hatten wir viel Spaß.
2019 09 13 Austausch frankreich HP6 Am Donnerstag hatten wir die Gelegenheit, einiges über das Meer und die Gezeiten zu erfahren. Zunächst besichtigten wir das „Maison de la Baie“, ein Naturkundemuseum in St. Brieuc.

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Anschließend durften wir mit einem Amphibienfahrzeug ins Watt hinaus fahren und eine Muschelfarm sehen.

2019 09 13 Austausch frankreich HP8 Während der Rückfahrt am Freitag hatten wir noch Zeit für einen kurzen Zwischenstopp in Paris, um die Kirche Sacré Cœur und das Stadtviertel Montmartre kennenzulernen.

ROM und POMPEJI

Seit dem Jahr 2002 führen wir am Gymnasium Rutesheim die mittlerweile schon traditionelle Studienfahrt nach Rom und Pompeji durch. Sie ist für unsere Lateinschüler als Abschluss und Höhepunkt ihrer schulischen "Lateinlaufbahn" gedacht. In acht Tagen besichtigen wir historische Stätten, denen wir in vielen Fällen im Unterricht bereits begegnet sind. Zu diesen gehören z. B.:
  • das Forum Romanum, das politische Zentrum der res publica
  • Kolosseum, Circus Maximus, Caracalla-Thermen
  • die Ara Pacis, der Friedensaltar des Augustus
  • das weltberühmte Pantheon, eines der wenigen vollständig erhaltenen Bauwerke aus der Antike
  • Pompeji und der Vesuv, von dessen so verhängnisvollen Ausbruch Plinius uns in seinen Briefen so präzise und eindrücklich berichtet
  • die Villa Hadriana, der stadtähnliche Landsitz des Kaisers Hadrian, und die Villa d'Este, deren Renaissance-Variante in Tivoli
Doch auf unserer Reise beschränken wir uns nicht nur auf die klassische Antike, sondern wollen auch ihre Nachwirkungen im christlichen Rom berücksichtigen, so stehen beispielsweise ebenfalls auf dem Programm:
  • der Petersdom und andere Patriarchalbasiliken
  • die Katakomben aus der Spätantike
  • das Kloster San Benedetto, das als erste Gründung des Heiligen Benedikt in Subiaco das europäische Mittelalter einläutet
Für die nötigen Hintergrundinformationen sorgen die Schüler selbst, die mit eigenen Referaten oder szenischen Darbietungen unsere Experten vor Ort sind.
 

Bericht zur Studienfahrt Latein nach Rom & Pompeji (29.03. – 05.04.2019)

Am Morgen des 29. März 2019 war es so weit: Wir, 35 Lateinschülerinnen und -schüler in Begleitung von Herrn Donati, Frau Jörg und Herrn Buchhold, fuhren endlich nach Rom und Pompeji!

Nach einem ganzen Tag im Bus und einem Übernachtungs-Zwischenstopp verbrachten wir drei Tage in Rom. „Rom, viele tausend Jahre alt … zwischen Zukunft und Vergangenheit“ heißt es im Romlied von Dschinghis Khan, das wir die folgenden Tage auf der Fahrt vom Hotel in Fiuggi nach Rom oft zu hören bekamen. Und so ist es wirklich: Im Kolosseum beispielsweise konnten wir uns vorstellen, was für ein großes Highlight Gladiatorenkämpfe damals gewesen sein mussten, wir sind wie echte antike Römer über das Forum Romanum gelaufen und sahen in den Katakomben von Rom, wie die Menschen damals begraben wurden.

Am Dienstag stand Pompeji auf dem Programm. Der Vesuv, den wir am Nachmittag noch genauer erkundeten, zerstörte die Stadt im Jahre 79 n. Chr. Die Ruinen ermöglichen uns aber bis heute eine Vorstellung, wie die Häuser mit Innengärten, Verkaufsständen und Amphitheater ausgesehen haben. Zudem gab es jeden Tag mehrere Kurzreferate und lateinisch-deutsche Dialoge, in denen uns z.B. römische Thermenbesucher vor Ort von ihren Erlebnissen erzählten.

Nachdem wir sechs Tage lang viele neue wunderbare Eindrücke gesammelt und Städte erkundet hatten, ging es schließlich von der Wärme Italiens durch die schneebedeckten Alpen zurück nach Hause. Wir gehen jetzt sicher alle mit etwas mehr Motivation als bisher an den Lateinunterricht, da wir nun gesehen haben, was alles hinter dieser tollen Sprache steckt.

Emma Nobis (Kl. 10d) und Evelyn Bär (Kl. 10f)

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CHANGANACHERRY

In einer zunehmend zusammenwachsenden Welt trägt interkulturelle Kompetenz in hohem Maße zum Verständnis anderer Kulturen bei. Das Erleben der Andersartigkeit von vielen alltäglichen Situationen erweitert den eigenen Horizont und ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung hin zu einer eigenständigen Persönlichkeit. Vor diesem Hintergrund bieten wir v.a. für die Schüler der Jahrgangsstufe 1 einen Austausch mit der Sacred Heart School in Indien an. Die katholische Privatschule liegt in der Kleinstadt Changanacherry im Bundesstaat Kerala, der sich im tropischen Süden befindet

Im Gegensatz zu einer touristischen Reise ermöglicht der Austausch einen authentischen Einblick in das Leben in Indien. Eine Teilnahme setzt daher die Offenheit für die andere Kultur voraus. Die Reise nach Indien erfolgt im Oktober außerhalb der Regenzeit. Dort verbringt unsere Gruppe viel Zeit in der Schule und in den Gastfamilien. Der Besuch der Inder in Deutschland erfolgt im Frühjahr des gleiches Jahres (also zuerst).

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Boise

Für die Englischlernenden in der 9. Klasse findet ein Schüleraustausch mit der Centennial High School in Boise im US Bundesstaat Idaho statt.
Der dreiwöchige Schüleraustausch ist ein offizieller GAPP-Austausch (German American Partnership Program) des Pädagogischen Austauschdienstes und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Der erste Besuch einer deutschen Schülergruppe erfolgte im Oktober 2015. Der Austausch wird in einem Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden.

Eine Gruppe von ca. 20 Schülern begleitet von zwei Lehrern reist nach Idaho. Die Schüler verbringen drei Wochen in Gastfamilien und lernen nicht nur das typische US-Familienleben, sondern auch den spannenden Schulalltag einer amerikanischen High School kennen. Durch verschiedene Präsentationen der deutschen Schüler sollen amerikanischen Schülern historische, politische und kulturelle Aspekte Deutschlands insbesondere der Region Stuttgart vorgestellt werden. Die deutschen Austauschschüler und ihre Partner werden zudem an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Das schulische Programm wird ergänzt durch Ausflüge in die Region Boise. Die freie Zeit und die Wochenenden verbringen die Schüler zusammen mit ihren Austauschpartnern in den Gastfamilien.

Der dreiwöchige Gegenbesuch der amerikanischen Gruppe erfolgt im Sommer des gleichen Schuljahres.

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Boise 2019

Am 12.Oktober sind wir, 18 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen mit Frau Carrier und Herr Beck, nach Boise geflogen. Unsere Gastfamilien empfingen uns sehr herzlich am Flughafen. Nach dem ersten Wochenende und dem besseren Kennenlernen unserer Gastfamilien hießen uns die Amerikaner und ihre Familien auf einer Welcome Party in Boise herzlich willkommen. Nach dieser Welcome Party fühlten wir Deutschen uns schon richtig wohl in Amerika. In unseren nächsten beiden Wochen erlebten wir auch neben dem Schulalltag, der für uns sehr außergewöhnlich und abwechslungsreich war, sehr viel. Wir besuchten viele Museen, zum Beispiel das Basque Museum, das Oregon Trail Museum, das Idaho Historical Museum und noch viele weitere. An einem Wochenende stand ein aufregender Trip nach McCall an, auf den wir uns alle sehr freuten. In McCall besuchten wir die Gold Fork Hot Springs und den Ponderosa State Park. Wir hatten auch die Möglichkeit, uns ein American Football Spiel der Centennial High School anzuschauen. Nach einem verlängerten Wochenende, welches wir gemeinsam mit unseren Familien verbracht haben, neigte sich unsere Zeit in Boise dem Ende zu. Wir wurden am letzten Abend auf einer Goodbye Party verabschiedet und am Donnerstagmorgen ging es dann zum Flughafen.

Der Abschied ist uns allen sehr schwergefallen, da die Zeit in Boise für uns ein unvergessliches Erlebnis mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken war, die wir nie vergessen werden. Deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Frau Carrier und Herr Beck für diese tollen drei Wochen in Boise!

 Laura Widmaier, Lena Bosch (beide 9c) 

Schüleraustausch Boise/ USA 2017

Am 13.10.2017 um 7.45 Uhr am Terminal 1 trafen sich 21 Schüler und zwei Lehrerinnen am Stuttgarter Flughafen. Wir waren alle voller Vorfreude und trotzdem ziemlich nervös. Wir gaben unser Gepäck auf und verabschiedeten uns von unseren Familien.  Nach 1 h Flugzeit nach Amsterdam ging es weiter in den nächsten Flieger nach Seattle. Nach 9h waren wir alle schon etwas erschöpft, aber trotzdem voller Vorfreude denn wir kamen dem Ziel immer näher. In Seattle hatten wir einen längeren Aufenthalt und mussten erst einmal durch den Zoll was für viele von uns eine neue Erfahrung war. Dann stand der letzte Flug von Seattle nach Boise an. Wir kamen unserem Abenteuer und unseren Austauschschülern immer näher. Man merkte wie wir die Müdigkeit vergaßen und die Anspannung wuchs. Wir wurden mit tollen Plakaten empfangen. Nachdem wir die ersten Worte mit unseren Austauschfamilien wechselten, fiel langsam die Anspannung ab. Wir fuhren mit unseren Familien nach Hause und schauten uns das Haus an. Hundemüde fielen wir in unsere Betten und schliefen ein.
Am nächsten Tag fand die „Welcome Party“ statt und es war ein sehr schönes Zusammensitzen und wir fühlten uns alle sehr wohl. Das restliche Wochenende verbrachten wir in unseren Familien. Viele von uns erkundeten Boise und die Umgebung. In Amerika gingen wir natürlich auch in die Schule und am Montag war es dann soweit. Die Schule fängt wie in Deutschland auch um 7.45 Uhr an. In der ersten Stunde trafen sich alle deutschen Schüler mit Frau Carrier und Frau Langwieder in der Bibliothek der Centennial High School. Dort tauschten wir uns über unsere erste Erfahrung aus. Wenn wir Probleme hatten, hatten Frau Carrier und Frau Langwieder ein offenes Ohr für uns und halfen uns für jedes Problem eine Lösung zu finden. Den restlichen Schultag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und wir stellten sehr schnell die Unterschiede zu unserer Schule fest.
Wir unternahmen viele Ausflüge: Wir besuchten Downtown Boise, gingen in verschiedene Museen, schauten uns traditionell ein Football Spiel an und lernten auch etwas über die Geschichte von Boise. An unserem zweiten Wochenende stand ein besonders spannender Punkt auf dem Programm. Alle deutschen Schüler und ein paar amerikanische Schüler fuhren gemeinsam vier Stunden in ein Motel in Riggins in der Nähe der Rocky Mountains. Wir waren zu viert in einem Zimmer und dort verbrachten wir eine Nacht. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus zu einem Jet-Boat. Wir fuhren lange Zeit mit dem Boot über den Snake River und machten hin und wieder Pausen, dass wir uns die Landschaft ansehen konnten. Am Abend fuhren wir dann wieder zurück zu unseren Familien.
Die folgende Woche unternahmen wir weitere Ausflüge u.a. in den Celebration Park und nach Oregon. Die restliche Zeit verbrachten wir mit unseren Austauschschülern. Dann brach die letzte Woche an und wir alle wollten die letze Zeit noch einmal genießen, bevor es wieder nach Deutschland zurückging.
Am 31.10. war Halloween und das erlebten wir natürlich alle typisch amerikanisch. Wir sahen die geschmückten Häuser und die ausgefallenen Kostüme. Viele von uns gingen auf die Straßen und sammelten Süßigkeiten und auch da sah man wieder den großen Unterschied zu Deutschland. Am nächsten Tag fand in der Schule eine Goodbye Party statt. Es gab leckeres Essen und es wurden nette Worte zum Abschied gesagt. Viele von uns waren sehr traurig und wollten nicht, dass die Zeit zu Ende geht. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Der Rückflug nach Deutschland stand an. Die Stimmung war sehr gedrückt und es flossen Tränen zum Abschied. Jeder machte noch Erinnerungsfotos und verabschiedete sich von seiner Familie. Dann war es soweit, wir gingen durch die Sicherheitskontrolle und musste „Goodbye Boise“ sagen.
Ich denke alle von uns haben in diesen drei Wochen viele und neue Erfahrungen gemacht. Wir haben so viele schöne Ausflüge gemacht und auch wir Deutschen untereinander sind mehr zusammengewachsen. Viele haben neue Freundschaften geschlossen.
Ich möchte im Namen von uns allen ein großes Dankeschön an Frau Langwieder und Frau Carrier aussprechen. Vielen Dank, dass Sie das Abenteuer mit uns erlebt haben und wir in den drei Wochen zu ihnen kommen konnten wenn wir Hilfe brauchten. Vielen Dank! Nun freuen wir uns auf die Zeit, wenn die amerikanischen Schüler im Juni 2018 zu und kommen werden.
Lucca-Simona Schlecht, Klasse 9f

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"Die Austauschbegegnung wurde aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) unterstützt."


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 My experience as an American exchange student in Germany

Spending a month in Germany is a crazy-cool experience for Americans. I know some people in Boise that have never left the state, let alone the country. In my opinion, Americans can be very involved in their own lives and completely disregard the lives of people in other countries, so it is really awesome that the 17 of us had the chance to get out and see more of the world!

In our time here, we noticed that there are several differences between German and American cultures.  Some of the weirdest things for us about life in Germany include having to pay to use public restrooms, the shops being closed on Sundays, and the streets and cars being way too small!! In America, the thought of paying to use the restroom is completely absurd!  It is very common to go to the grocery store or the mall on Sundays, and about 50% of the cars in our high school parking lot are SUVs and trucks. 

In Germany, everybody is so well-dressed all of the time. It is very common for students in America to wear their pajamas to school or the grocery store. People in Germany smoke so much compared to people in America.  Smoking in America is very frowned upon, and it is forbidden to smoke in most public areas.  The drinking age in Germany is very young in comparison to America, and American teenagers are very jealous of that!  Germany is also more vulgar than America.  In my time here, I have seen kids say curse words to both their teachers and parents. That would be very bad to do in America.  The German culture is overall very different from American culture, so we find life in Germany very different.

In the last three weeks of being here, we have done so many things! Some of the highlights of this trip include our bike tour around the castle Neuschwanstein, adventures in Munich, Europa Park, the Ritter Sport chocolate factory, and the Bodensee.  These places were so cool to us because America doesn't have a lot of places like these to visit. Castles are crazy for us to see because we have maybe one castle in America. There is so much interesting history in Germany as well. My personal favorite highlight was definitely the food. The Kugel Eis is insanely good, especially the strawberry (my favorite).  The bread is awesome as well as the cheese. The German dishes like Spätzle, Schnitzel, and the Maultaschen are also really good, and it's sad that America doesn't have awesome food like that! The food is probably one of the things I will miss the most about Germany.

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However while I was in Germany, I did miss a couple of things from America. Milkshakes! You Germans don't know how to make milkshakes! They should be thick!! You take a blender, fill it with ice cream, put a little bit of milk in it, a little bit of chocolate syrup, and there you have it! A real milkshake! I also missed real American cheeseburgers and American ketchup. And normal water. I don't understand why water would ever need to be carbonated. I think most of the Americans would agree with me when I say that the thing we all have missed the most during our trip to Germany were our pets!

Overall, traveling to Germany has allowed us to learn a lot about ourselves and about the world we live in. This experience has been amazing and we will never forget it! We had a great time with our awesome German partners and hope to visit again in the near future!

Sami Dockter
Centennial High School, Boise/Idaho, USA

 

 


individualaustausch

ORGANISATION UND ABLAUF SCHULISCHER AUSLANDSAUFENTHALTE

Für alle organisatorischen Fragen zu individuellen Austauschen und Auslandsaufenthalten ist Frau Haas Ansprechpartnerin.

Darüber hinaus befindet sich neben den Biologieräumen ein großes Regal mit umfangreichem Informationsmaterial verschiedener Anbieter. Ein regelmäßiger Blick in dieses Regal lohnt sich, da es laufend mit aktuellen Broschüren ergänzt wird und dort auch zeitlich begrenzte Sonderaktionen und Angebote vorgestellt werden.

Im Internet finden Sie natürlich auch zahlreiche Seiten zum Thema Auslandsaufenthalt.

Zum Beispiel:

Zögern Sie nicht, Frau Haas bei Fragen auch persönlich anzusprechen.

Im Vorfeld ist Folgendes zu beachten

Haben Sie eine für Sie passende Organisation gefunden und einen (ungefähren) zeitlichen Rahmen festgelegt, bitten wir Sie, ein Vorgespräch mit Frau Haas zu vereinbaren. Hierbei sollen die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen abgesprochen und noch offene Fragen geklärt werden.

Für den Zeitraum des Auslandaufenthalts müssen Sie die Beurlaubung Ihres Kindes bei der Schulleitung schriftlich beantragen. Verwenden Sie dazu den schuleigenen Vordruck, der im Schulportfolio im Austauschbereich des Schülerportals zu finden ist. Bringen Sie bitte das von Ihnen vorausgefüllten Formular zum Vorgespräch mit.

Erst wenn die Schulleitung die Beurlaubung genehmigt hat, sollten Sie weitere Schritte (z.B. Flüge buchen) einleiten.

Denken Sie bitte auch daran, die Klassenlehrer zeitnah zu benachrichtigen. Mit den Fachlehrern sollte insbesondere bei kürzeren Aufenthalten vorab geklärt werden, ob und wann eventuell verpasste Klassenarbeiten nachgeschrieben werden können. Der verpasste Lernstoff muss selbstständig nachgearbeitet werden.

Nach dem Auslandsaufenthalt 
Bitte denken Sie daran, dass sofort nach Rückkehr für Ihr Kind Schulpflicht besteht, selbst wenn der Termin nur wenige Tage vor den Ferien liegt.Des Weiteren ist eine Bescheinigung über den Schulbesuch an der ausländischen Schule im Sekretariat abzugeben.

Gastschüler an unserer Schule

Gastschüler aus dem Ausland sind an unserer Schule herzlich willkommen. Damit die organisatorischen Rahmenbedingungen rechtzeitig geklärt werden können, füllen Sie bitte das schulinterne Formular „Gastschüler am Gymnasium Rutesheim“  aus und geben es bei Frau Haas ab.

Beachten Sie außerdem auch die „Checkliste für Austauschschüler“.

Bracknell Austausch Klas

GYMNASIUM RUTESHEIM | Robert-Bosch-Straße 19 | 71277 Rutesheim | Tel.: 07152 5002 25 00 | Fax: 07152 5002 25 99 | sekretariat@gymnasium-rutesheim.de