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ROM und POMPEJI

Seit dem Jahr 2002 führen wir am Gymnasium Rutesheim die mittlerweile schon traditionelle Studienfahrt nach Rom und Pompeji durch. Sie ist für unsere Lateinschüler als Abschluss und Höhepunkt ihrer schulischen "Lateinlaufbahn" gedacht. In acht Tagen besichtigen wir historische Stätten, denen wir in vielen Fällen im Unterricht bereits begegnet sind. Zu diesen gehören z. B.:
  • das Forum Romanum, das politische Zentrum der res publica
  • Kolosseum, Circus Maximus, Caracalla-Thermen
  • die Ara Pacis, der Friedensaltar des Augustus
  • das weltberühmte Pantheon, eines der wenigen vollständig erhaltenen Bauwerke aus der Antike
  • Pompeji und der Vesuv, von dessen so verhängnisvollen Ausbruch Plinius uns in seinen Briefen so präzise und eindrücklich berichtet
  • die Villa Hadriana, der stadtähnliche Landsitz des Kaisers Hadrian, und die Villa d'Este, deren Renaissance-Variante in Tivoli
Doch auf unserer Reise beschränken wir uns nicht nur auf die klassische Antike, sondern wollen auch ihre Nachwirkungen im christlichen Rom berücksichtigen, so stehen beispielsweise ebenfalls auf dem Programm:
  • der Petersdom und andere Patriarchalbasiliken
  • die Katakomben aus der Spätantike
  • das Kloster San Benedetto, das als erste Gründung des Heiligen Benedikt in Subiaco das europäische Mittelalter einläutet
Für die nötigen Hintergrundinformationen sorgen die Schüler selbst, die mit eigenen Referaten oder szenischen Darbietungen unsere Experten vor Ort sind.
 

Bericht zur Studienfahrt Latein nach Rom & Pompeji (29.03. – 05.04.2019)

Am Morgen des 29. März 2019 war es so weit: Wir, 35 Lateinschülerinnen und -schüler in Begleitung von Herrn Donati, Frau Jörg und Herrn Buchhold, fuhren endlich nach Rom und Pompeji!

Nach einem ganzen Tag im Bus und einem Übernachtungs-Zwischenstopp verbrachten wir drei Tage in Rom. „Rom, viele tausend Jahre alt … zwischen Zukunft und Vergangenheit“ heißt es im Romlied von Dschinghis Khan, das wir die folgenden Tage auf der Fahrt vom Hotel in Fiuggi nach Rom oft zu hören bekamen. Und so ist es wirklich: Im Kolosseum beispielsweise konnten wir uns vorstellen, was für ein großes Highlight Gladiatorenkämpfe damals gewesen sein mussten, wir sind wie echte antike Römer über das Forum Romanum gelaufen und sahen in den Katakomben von Rom, wie die Menschen damals begraben wurden.

Am Dienstag stand Pompeji auf dem Programm. Der Vesuv, den wir am Nachmittag noch genauer erkundeten, zerstörte die Stadt im Jahre 79 n. Chr. Die Ruinen ermöglichen uns aber bis heute eine Vorstellung, wie die Häuser mit Innengärten, Verkaufsständen und Amphitheater ausgesehen haben. Zudem gab es jeden Tag mehrere Kurzreferate und lateinisch-deutsche Dialoge, in denen uns z.B. römische Thermenbesucher vor Ort von ihren Erlebnissen erzählten.

Nachdem wir sechs Tage lang viele neue wunderbare Eindrücke gesammelt und Städte erkundet hatten, ging es schließlich von der Wärme Italiens durch die schneebedeckten Alpen zurück nach Hause. Wir gehen jetzt sicher alle mit etwas mehr Motivation als bisher an den Lateinunterricht, da wir nun gesehen haben, was alles hinter dieser tollen Sprache steckt.

Emma Nobis (Kl. 10d) und Evelyn Bär (Kl. 10f)

2014 10 Sprachfahrt Rom Be 11 Ni2

 

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